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Ein beschämendes Beispiel für den Umgang mit den Opfern der Nazis kann man sich auf dem sogenannten Ehrenfriedhof Perl-Besch anschauen. Dort liegen 1279 deutsche Tote, die meisten mit Namen. Auf einem anderen Gräberfeld liegen 950 Kriegsopfer anderer Nationen. Das ist eine Unverschämtheit, denn die Menschen starben nicht durch Kriegseinwirkung, nein, dass waren Fremd und Zwangsarbeiter/innen die im Saarland zu Tode geschunden wurden. 

Vergessen sind auch die Opfer der Zwangsarbeit, die wegen kleinster Vergehen in Konzentrationslager gebracht wurden.  

Auf dieser Seite führe ich als Beispiel einige verschwiegene Opfer auf.

Auf dem Gelände des heutigen Wolfsgeheges, war ein Lager für Zwangsarbeiter aus dem Osten. Selbst vor Kinder machten diese Barbaren keinen halt.

 

Nadja Safanow tot am 9.11.1944 Sowjetunion

 

Dimitri Morokin tot am 19.11.1944 Sowjetunion

 

Lewko Huba 18 Jahre tot am 19.11.1944 Sowjetunion

 

Ignaz Dytuck tot am 26.11.1940 Polen

 

Nikolaus Kupper tot am 4.11.1944 Sowjetunion

 

Michail Luczak tot am 4.11.1944 Sowjetunion

 
Viktor Majakowsky tot am 8.11.1944 Sowjetunion

 

Martin Szemking 30 Jahre tot am 8.9.1943  durch Erhängen (Suizid). Die Qual, die ihn zu dieser Entscheidung getrieben hat, lässt sich nur erahnen. 

 

Auffällig ist das Schicksal der Kinder: 4 Kinder, alle 1942 und 1943 in der Sowjetunion geboren, sterben in Merzig in der ersten Hälfte  des Jahres 1944. Die Mütter wurden offensichtlich mit den Säuglingen zur Zwangsarbeit deportiert. 

(Quelle: Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945 Band 4)

 

Hier hat man die namenlos Zwangsarbeiter verscharrt, obwohl viele Namen bekannt sind.  

                                                                                

 

Auf einem hässlichen Gedenkstein, mit noch hässlicherem Klebeband ist ein Schild befestigt. Hier wird noch verleugnet, dass es sich um Zwangsarbeiter handelt. Diese Menschen wurden gegen ihren Willen aus ihrer Heimat verschleppt, geschunden und gequält und letztlich ermordet.

 

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                

 

 

 

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